So planst du die Wirkung von Nebel
Die Burg soll wie eine Insel im Nebelmeer stehen. Dafür darf die Nebelschicht weder zu hoch noch zu niedrig sein. In Celeris probierst du aus, welche Höhe zu deiner Komposition passt.
01Einen erhöhten Fotostandort wählen
Suche deinen Aussichtspunkt auf der Karte und setze das Fadenkreuz auf den Kameraplatz. Tippe oben auf „3D“ mit dem Würfel-Symbol und lass das Gelände laden. Für ein Nebelmeer brauchst du den Blick von oberhalb oder am Rand der Schicht.
02Landschaft und Licht einstellen
Richte die Kamera auf deine Hügel oder die Burg aus. Wähle Datum und Uhrzeit für das gewünschte Licht und stelle die Brennweite ein. So beurteilst du den Nebel schon in deinem späteren Bildausschnitt.
03Nebel einschalten
Tippe rechts auf das Wolkensymbol. Damit schaltest du den Bodennebel ein; seine Regler erscheinen daneben. Falls sie wieder eingeklappt sind, öffnest du sie mit dem kleinen Pfeil neben der Wolke.

Neben der Wolke: der Schieberegler für die Nebelhöhe und Minus und Plus für die Sichtweite. 04Obergrenze und Sichtweite variieren
Der Schieberegler mit dem Meterwert darüber bestimmt die Oberkante des Nebels – in Metern über dem Meeresspiegel, nicht über deinem Stativ. Verändere sie, bis dein Motiv herausragt. Minus und Plus neben dem zweiten Meterwert ändern die Sichtweite und damit die Dichte.

Die manuell eingestellte Nebelschicht lässt Burgen und Hügel als Inseln hervortreten. 05Grenzfälle vergleichen und speichern
Teste die Schicht etwas höher und tiefer. So erkennst du, wann dein Motiv verschwindet oder das Tal zu offen wird. Speichere den Bildplan und notiere die passende Höhenlage für den Vergleich mit Wetterberichten.
Celeris simuliert die Wirkung einer von dir eingestellten Nebelschicht. Die App sagt weder voraus, ob Nebel entsteht, noch wann seine Obergrenze tatsächlich auf dieser Höhe liegt.