So planst du mit eigenen 3D-Objekten
Ein Gebäude fehlt im Modellkatalog? Für die Bildplanung brauchst du oft nur seine Lage, Höhe und grobe Silhouette. Im Objekteditor setzt du das aus einfachen Formen zusammen.
01Den Standort des Objekts setzen
Schiebe die Karte so, dass das Fadenkreuz auf dem Bauwerk steht. Hier geht es zunächst um den Objektstandort, noch nicht um deinen späteren Kameraplatz. Warte, bis die Geländehöhe verfügbar ist.
02Ein Objekt anlegen
Öffne das Drei-Punkte-Menü (…). Tippe im Abschnitt „3D Darstellung“ auf „3D-Objekte“, dann auf „3D-Objekt erstellen“ beziehungsweise das Plus. Vergib einen Namen. Kartenposition und Geländehöhe stehen oben im Editor.

Über „3D-Objekte“ im Abschnitt „3D Darstellung“ öffnest du deine Objektliste. 03Mit wenigen Formen bauen
Das neue Objekt beginnt mit einer Grundform. Über „Teil hinzufügen“ ergänzt du etwa Quader, Ellipsen oder einen Bogen. Wähle ein Teil in der Liste aus. Baue nur die Silhouette nach, die für dein Foto wichtig ist.

Ein neues Objekt beginnt am zuvor gewählten Kartenpunkt. Der Editor zeigt die Grundform über dem Satellitenbild. 04Maße und Ausrichtung einstellen
Wechsle im Editor zwischen „Position“, „Größe“ und „Drehen“. Ziehe die Griffe oder trage die Maße in den Feldern darunter ein. Das Satellitenbild ist nordorientiert und maßstäblich. Prüfe besonders die Höhe über dem Boden und lasse Teile sauber aufeinander aufliegen.

Höhenversatz, Einrasten und Teileliste im Editor. Über „Teil hinzufügen“ ergänzt du weitere Grundformen. 05Aus Kamerasicht prüfen
Mit „Alles zeigen“ prüfst du zunächst das gesamte Modell im Editor. Tippe dann auf „Speichern“ und kehre zur Karte zurück. Verschiebe sie zu deinem Fotostandort und tippe oben auf „3D“ mit dem Würfel-Symbol. Jetzt kannst du Sonne oder Mond zum selbst gebauten Vordergrund ausrichten und deinen Bildplan speichern.

Eine fiktive Beispielburg aus sieben Teilen: Rundtürme, Torbogen, Hauptgebäude mit Dach und ein höherer Turm. Für die grobe Silhouette reichen wenige Grundformen.
Verwende belastbare Maße. Eine frei geschätzte Höhe kann für die Bildidee reichen, aber nicht für eine genaue Sonnenausrichtung durch ein Fenster. Eigene Modelle werden in der virtuellen 3D-Ansicht gezeigt, nicht über das AR-Kamerabild gelegt.