So planst du Regenbögen
Wo würde ein Regenbogen über deinem Motiv stehen? In Celeris kannst du die mögliche Lage schon vor dem nächsten Schauer prüfen und deinen Bildausschnitt darauf abstimmen.
01Standort und Zeitpunkt wählen
Suche deinen Aufnahmeort auf der Karte und setze das Fadenkreuz auf den geplanten Kamerastandpunkt. Stelle Datum und Uhrzeit ein. Für einen hohen Bogen sind Zeiten mit tief stehender Sonne interessant.

Standort und Zeit für einen Beispielplan im Pfälzerwald. Oben links öffnet „3D“ die Vorschau. 02Den möglichen Regenbogen einblenden
Tippe oben auf „3D“ mit dem Würfel-Symbol und dann rechts auf das Symbol mit den drei Bögen. Drehe die Ansicht auf die der Sonne gegenüberliegende Seite. Die Einblendung zeigt den möglichen Hauptregenbogen für deinen Standort und die gewählte Zeit – auch bei trockenem Wetter.

Der mögliche Regenbogen über dem Gelände. Das Symbol mit den drei Bögen rechts schaltet ihn ein und aus. 03Bogen und Motiv zusammenbringen
Verschiebe die Zeit und beobachte, wie sich der Bogen über der Landschaft verändert. Passe Standort, Brennweite und Bildformat so an, dass er zum Vordergrund passt. Speichere Standort und Zeitpunkt über das Lesezeichen. Beim erneuten Öffnen blendest du den Regenbogen wieder ein.
04Vor Ort in AR wechseln
Setze den Kartenstandort auf deine tatsächliche Position und tippe auf „Jetzt“. Aktiviere in der 3D-Ansicht rechts das Handysymbol mit Fadenkreuz, danach „AR“, und erlaube den Kamerazugriff. Bei einer ungenauen Kompassanzeige öffnest du „Kalibrieren“ und folgst den Hinweisen; Metall und Magnete können die Ausrichtung stören.
05Den Plan draußen prüfen
Richte das Handy auf dein Motiv und blende den berechneten Bogen ein. So siehst du, wo er bei passenden Bedingungen liegen würde. Ist schon ein echter Regenbogen da, kannst du die Einblendung zum Vergleich aus- und wieder einschalten.
Berechnet und draußen überprüft
Das hier war ein spontaner Blick nach draußen, unabhängig vom Beispielplan oben. Einmal ohne Einblendung, einmal mit: Der berechnete Bogen liegt direkt über dem echten Regenbogen.
Celeris berechnet die mögliche Lage, keine Regenwahrscheinlichkeit oder Helligkeit. Für den echten Bogen brauchst du Sonne im Rücken und von ihr beleuchtete Regentropfen vor dir. Kompassfehler können die AR-Einblendung verschieben. Wie Regenbögen entstehen (Met Office, englisch) ↗

